Marius Baumgartner über seine Erfahrungen mit der neuen Prüfungsreform

2019 war ein anspruchsvolles Jahr, um die Prüfung zum eidg. dipl. Verkaufsleiter zu absolvieren. Aufgrund der umfassenden Prüfungsreform war die Unsicherheit gross – vom Verband über das SMI und seine Dozierenden bis zu den Studierenden. So hat es jedenfalls Marius Baumgartner wahrgenommen. Er zählt zu den erfolgreichen Absolventen des SMI, das mit einer Erfolgsquote von 67 % deutlich über dem eidgenössischen Gesamtwert von 54 % liegt. «Alle Beteiligten wurden ins kalte Wasser geworfen», erzählt Marius Baumgartner. Aber das SMI habe gut gehandelt und die Prüflinge umfassend und breit auf die Materie vorbereitet. Die Nähe von Nicole zum Verband sei dabei sicher ein Vorteil gewesen. Trotzdem war die Prüfung ein Sprung ins kalte Wasser. «Wir kannten den Stoff, wussten aber nicht, wie dieser von uns abgerufen wird», erinnert sich Marius Baumgartner. Die Fragestellung sei komplett neu gewesen, da neu die Kompetenzen und nicht mehr das Wissen als solches geprüft werden. Es galt, das vernetzte Denken anzuwenden. Der frisch diplomierte Verkaufsleiter freut sich über seinen Erfolg. Er arbeitet seit sieben Jahren bei AMAG Biel/Bienne als Markenverantwortlicher und führt ein kleines Verkaufsteam. Nun will er den nächsten Karriereschritt anvisieren, beispielsweise zum Verkaufsleiter interregional oder Geschäftsführer. Was die Prüfungsreform anbelangt hofft er, dass sich der Verband Gedanken macht, wie er die Schulen besser informieren kann, was sie ausbilden müssen. «Die Fächer Buchhaltung, Recht und VWL wurden quasi nicht geprüft. Das ist sehr frustrierend, wenn man viel Zeit dafür investiert hat», erzählt er. Für die Schulen sei die Reform aber eine Chance, den Unterricht noch näher an die Realität im beruflichen Alltag anzupassen. Das entspreche auch dem Ziel der Prüfungsreform. Er ist überzeugt, dass das SMI dank seinen langjährigen Dozenten bei der Überarbeitung des Unterrichts einen klaren Vorteil hat.
Aus welchem Grund hast Du Dich fürs SMI entschieden?
Da ich am Samstag arbeite, war ein Abendkurs zwingend. Ich habe im Internet recherchiert, welche Schulen das anbieten. Die Homepage des SMI hat mich überzeugt, weshalb ich mich gleich für ein Beratungsgespräch gemeldet habe. Nicole hat mich dann empfangen und mir den Lehrgang schmackhaft gemacht.
Was findest Du am SMI besonders toll?
Ganz allgemein: Die familiäre Atmosphäre. Am SMI ist immer jemand erreichbar. Alle sind stets bemüht, auf Fragen einzugehen. Ich habe auf meine Fragen immer eine Antwort erhalten, obwohl das manchmal wegen der Prüfungsreform schwierig war. Es ist keine Massenabfertigung, wie das zum Teil in andere Schulen der Fall ist. Dank der kleinen Klassen und der Du-Kultur ist die Integration viel einfacher. Ein besonderer Pluspunkt sind auch die erfahrenen Dozenten, die auch in dem Fachbereich arbeiten, den sie unterrichten. Ich habe das Dozenten-Team als kompetent, freundlich, hilfsbereit und flexibel erlebt.
Gibt es ein «unvergessliches» Erlebnis, das Du mit dem SMI in Verbindung bringst?
Da fällt mir unsere Klasse ein. Die war toll. Wir hatten eine coole, dynamische und zusammenhaltende Klasse. Jeder half jedem. Ich bin überzeugt, dass das auch zum guten Gesamtergebnis beigetragen hat.
Dein Tipp für angehende Verkaufsleiter?
Es ist wichtig, ein stabiles Umfeld zu haben, geschäftlich wie auch privat. Während der Weiterbildung fallen Ferien und Freizeit der Schule zum Opfer und es lastet permanent ein Druck auf einem. Da braucht man Zuhause und auf der Arbeit Unterstützung.
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